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Sie fragen - wir antworten

Angelika hat uns am 08.04.2012 geschrieben:

Guten Tag,
ich möchte Ihnen Feldermausfunde melden:
1. Ende März habe ich eine Fledermaus in der Lindenstr. (Gegenüber Cafe Central) gefunden. Sie wurde der Tierrettung übergeben.
2. Im Innenhof meiner Wohnanlange haben wir eine kleine FM-Kolonie (Bülowstr. 27, Planetarium, Michelangelo Gymnasium)

 

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Andrea hat uns am 26.03.2012 geschrieben:
Liebe Leute von den Flügelflitzern!
Die Vorschulkinder der Kita Rotznasen((aus Nippes)haben gerade das Projekt "Die Tiere in unserer Stadt". Dabei wollen wir unterschiedliche Tiere im Lebensraum Stadt erkunden.Könnten Sie uns sagen, wo und wann wir Fledermäuse beobachten könnten?

Unsere Antwort:
Hallo Andrea,
in den letzten Tagen habe ich in Köln erste Fledermausbeobachtungen machen können. Diese sind jedoch erst mit Einbruch der Dunkelheit zu erkennen und oftmals dann auch nur mit geschultem Auge oder Fledermausdetektoren. Räumlich würde ich diese bei Ihnen "in der Nähe" gegenwärtig am ehesten im Blücherpark vermuten, eine Kombination aus größerer Wiesenfreifläche und kleinem Baumbestand ist hierbei oftmals am "erfolgversprechendsten"...aber gesicherte Aussagen sind sowohl für diesen als auch allgemein Standorte nur schwer bis fast gar nicht möglich.

 

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Uwe hat uns am 25.01.2012 geschrieben:
Hallo, bei uns in Merkenich gibt es auch Fledermäuse. Immer abends bei Einbruch der Dunkelheit kamen Sie über uns. Leider jetzt nicht mehr. Ist wohl zu kalt. 

Unsere Antwort:
Gegenwärtig befinden sich die Fledermäuse im Winterschlaf. Die "aktive" Zeit der Fledermäuse kann grob zwischen Mai und September veranschlagt werden. Dann werden sie - hoffentlich - auch wieder abendliche Beobachtungen machen können.

 

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Dana hat uns am 16.12.2011 geschrieben:
Ich weiss nicht, ob ich bei Ihnen an der richtigen Adresse bin, wenn nicht, haben Sie sicherlich die entsprechenden Ansprechpartner; ich wollte einmal anfragen, ob ein STIEGLITZ geschützt ist! Da ich öfter im Internet unterwegs bin, war ich gerade bei EBAY KLEINANZEIGEN, da unter der RUBRIK VÖGEL, BEREICH KÖLN bis 50 KM! Da wird wahrhaftig eine sog. STIEGLITZFALLE angeboten (Ort Junkersdorf); ich möchte Sie bitten, sich die Anzeige einmal anzusehen! Ich glaube nämlich, dass dieses ILLEGAL ist!!! Lieben Dank!

Unsere Antwort:
Hallo Dana,
danke für deine Mail.
Leider kann ich das "Angebot" bei Ebay selber nicht finden.
Daher der Tipp, deine Mail inkl. Link des Angebots an umwelt-verbraucherschutz@stadt-koeln.de zu kommunizieren.

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Herr Meurer hat uns am 23.09.2011 folgendes geschrieben:

Ich schreibe weil ich euch sagen wollte das der Abendsegler gerne hier zuhause ist. Falls euch das noch nicht bekannt sein sollte ;D - Deutz Mülheimerstr / Auenweg. Die alten KHD Hallen bieten wahrscheinlich ein gutes zuhause und abends wenn die Strassenlampen angehen dauert es nicht lange bis sie kommen. Ich hatte vor einigen Jahren schonmal Bekanntschaft gemacht mit dem Abendsegler, als er sich in mein Zimmer verflogen hat^^ Man war das ein schreck :D Da hing er nun an der Lampe.....Gestern habe ich sie wieder gesehen auf Beutezug.

 

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Frau Janser hat uns am 16.09.2011 folgendes geschrieben:

Ich hatte heute zum zweiten mal innerhalb von 4 Wochen eine einzelne Fledermaus in meiner Wohnung, die jeweils durch ein gekipptes Oberlicht hereingekommen sind. Leider wurde beiden Flughunden durch meine Katzen der Garaus gemacht, bevor ich sie bemerkt habe, aber den zweiten habe ich - wenn auch tot - noch vor der Mahlzeit gefunden und konfesziert, da der erste meinen Kater nicht wirklich gut bekommen ist. Zum einen meine Frage: Wie kommt es, dass vereinzelte Tiere sich in Wohnungen verirren? Hier bei mir in Nippes scheint es ein nicht unerhebliches Aufkommen der süßen Tieren zu geben, sonst wäre der Irrflug nicht gleich zweimal vorgekommen.

 

Unsere Antwort:

Die in der Stadt ansässigen Zwergfledermäuse sind derzeit abends/nachts noch auf Nahrungssuche und werden/wurden wohl durch meinerseits nicht näher zu verifizierende Umstände (Licht/Wärme?) in Ihre Wohnung gelockt. Andererseits kann es auch sein, dass die Fledermäuse aufgrund Ihrer derzeitigen Suche nach einem Winterquartier in Ihre Wohnung geflogen sind. Näheres kann ich so allgemein auch leider nicht dazu sagen. Weitere Infos dazu stehen auch noch unter www.fledermausschutz.de/index.php

 

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Frau Braun hat uns am 04.09.2011 folgendes geschrieben:

Hallo, wir haben hier in Köln - Dellbrück (Belgiersiedlung) einen (oder mehrere) Fledermäuse, wahrscheinlich den "Großen Abendsegler".

 

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Frau Biela hat uns am 20.08.2011 folgendes geschrieben:

In der letzten Nacht wurde ich durch Fluggeräusche geweckt. Ich schlief bei geöffneten Balkontüren und dachte zunächst, das Geräusch komme von draußen. Als ich Licht anmachte, flogen 2 etwa in der Spanne 10-15 cm dunkle Tiere sehr schnell um die Lampe, wechselten rasant die Richtung, flogen kurz aus dem Zimmer (ins Dunkle). Dies ein paar Mal hin und her, bis ein Tier durch die Balkontür herausflog, das andere wohl durch die andere Tür ebenfalls.

 

Unsere Antwort:

Aufgrund des Wohnorts von Frau Biela tippen wir auf zwei nahrungssuchende Zwergfledermäuse.

 

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Frau Weyrauch hat uns am 15.08.2011 folgendes geschrieben:

Hallo, unser Kater hat heute bzw die Nacht wohl eine Fledermaus auf unserem Balkon gefangen. Mein Sohn und ich waren ziemlich überrascht, denn eine Fledermaus haben wir bei uns noch nie gesehen, da ich eben weg musste, hatte meine Schiegermutter und mein Sohn die Fledermaus wieder zurück in den Garten bzw unterm Baum gesetzt, laut info telefonisch geht es der Fledermaus gut. Haben wir das richtige gemacht?

 

Unsere Antwort:

Sehr geehrte Frau Weyrauch,
meine Antwort ist nun wohl nicht mehr zwingend dienlich, dennoch ein paar Worte.
In unseren Augen sollten Fledermäuse selbstständig aktiv sein, daher war das aussetzen der Fledermaus sicherlich keine falsche Aktion. Sollte diese doch so stark verletzt worden sein, dass sie nicht wieder eigenständig aufbrechen konnte, so hätte man ihr auch mit fast jeder Hilfe wohl nicht nachhaltig helfen können. Hier greift dann "leider" das Jäger-Beute-Prinzip. Ferner ist das Vorhandensein von Fledermäusen, vor allem Zwergfledermäusen, in Ihrem Wohnumfeld nicht untypisch.
Noch ein Tipp: Unter www.fledermausschutz.de findet man auch immer viele Fragen und Antworten.

 

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Frau Hilden hat am 27.06.2011 gegen 22.30 Uhr im Garten eine Fledermaus entdeckt. Sie flog mehrere Minuten über einem Schwimmbecken in Köln-Widdersdorf.

 

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Frau Pabel berichtet uns am 13.03.2011 per Mail, dass bei ihr im Garten - im gestapelten Holz - regelmäßig Fledermäuse überwintern. Jetzt fliegen sie abends schon wieder herum, in der Moitzfeldsstr.


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Herr Mogdans berichtet uns am 24.02.2011 per Mail, dass er in den vergangenen Jahren stets viele Fledermäuse im Vorgebirgspark beobachtet hat. Vor allem im Bereich einer Walnuss-Baumgruppe.


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Diese Rückmeldung erreichte uns am 07.11.2010:

Guten Tag,
wir würden gerne in unserem kleinen Hausgarten in Nippes gerne selbst einen Nistkasten installieren, wissen aber nicht welchen von Ihnen empfohlenen wir am besten nehmen.
Außerdem kann ich Ihnen Fledermäuse melden, die am Bahndamm Nippes (zwischen Bahnhof und Eisenbahn-Verwaltung Werkstattstr. 102) nisten. Welche das sind, weiß ich leider nicht.

 

Unsere Antwort:

 

Sehr geehrter Herr Sch...,
vielen Dank für Ihre Mail.
In ihrem kleinen Hausgarten ist aufgrund des Wohnumfelds wohl eine "Standard"nisthöhle, wie die beiden erstgenannten unter www.hasselfeldt-naturschutz.de/vogelschutz.html oder das Modell 2GR -> www.schwegler-natur.de/index.php, am ehesten zu empfehlen. Realistisch gesehen ist damit aufgrund der uns bekannten Artenvorkommen im städtischen Bereich von Köln die "höchste Nutzungschance" zu erreichen. Können Sie ggfs. sagen, welche Vogelarten Sie in ihrem Garten schon beobachtet haben? Dies ist sicherlich immer ein nicht unwesentlicher Indikator für den Kauf des richtigen Nistkastens.
Haben Sie ferner schon einen konkreten Aufhangort im Auge, d.h. gibt es einen entsprechenden Baum o.ä., wo der Nistkasten in mind. 2 Meter Höhe aufgehangen werden kann? Hierbei sollte die "Einflugschneise" auch nicht zu sehr durch Äste etc. verbaut sein.

Wie wir auch im Rahmen unserer ehrenamtlichen Tätigkeiten in den vergangenen Jahren schon öfter festgestellt haben, sind Bahngelände (nicht nur das in Nippes) aufgrund Ihrer Struktur oftmals geeignete Rückzugsgebiete für Fledermäuse, da dort oftmals Bereiche vorliegen, in denen die Fledermäuse "relativ" ungestört durch menschliche Einflüsse sind und daher bevorzugte Schlaf- bzw. Überwinterungsquartiere darstellen.

Gruß
Marcel Hövelmann


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Diese Rückmeldung erreichte uns am 04.10.2010:

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse habe ich gerade von Ihrem Projekt gelesen. Hierzu wollte ich Ihnen mitteilen, dass wir gestern abend in unserem Schlafzimmer Besuch von einer Fledermaus hatten. War ziemlich aufregend, da wir sie erst nicht bemerkt haben. Trotzdem alles gut gegangen. Nach einige Wirrungen und Runden um die Lampe sie nach gut einer Stunde wieder raus gefunden.

mfg
T. Nordmann 

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Diese Frage erreichte uns am 31.05.2010:

Guten Tag,
zwei Jung-Tannenmeise sind wahrscheinlich aus dem Nest gefallen, oder wegen Kälte können nicht fliegen. Das Nest kann ich leider nicht finden, aber die Eltern sind in der Nähe. Soll ich die Kleinen nach Hause nehmen?

 

Unsere Antwort:

Sehr geehrte Frau ...,
die Tannenmeise ist ein Höhlenbrüter, was z.B. Nistkästen, Baumhöhlen, Baumspalten und sogar Erdlöcher betrifft. Einmal aus dem Nest gehen die jungen Meisen nicht mehr hinein. Wenn die Eltern in der Nähe sind, bitte die Jungvögel in Ruhe lassen und abwarten ob sie noch gefüttert werden. Sonst lohnt sich ein Versuch die Tierchen mit Mehlwürmern aufzupäppeln.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hövelmann

 

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Anfrage im Lilli-Green-Shop zu deren Vogelnistkasten-Bausatz im Mai 2010:

 

Leider haben wir keine Rückmeldung hinsichtlich unserer Kritik auf das angebotene Vogelhaus erhalten.

 

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Kommunikation mit der Firma HABA zu deren Vogelnistkasten-Bausatz im April 2010:

 

Wir schrieben:

Sehr geehrter Herr Habermaaß,
am gestrigen Tage habe ich in Köln gesehen, dass durch HABA ein Nistkastenbausatz (http://www.haba.de/haba/produktAnsicht.htm?c=PC_P_004127&twk=TW_P_TerraKids_Natur&hk=HK_P_Natur&rk=Produkte) für Vögel vertrieben wird.
Bereits seit mehreren Jahren betreibt der Querwaldein e.V. in Köln u.a. ehrenamtlichen Artenschutz für Vögel und wir mussten bereits oft feststellen, dass auf dem "kommerziellen Markt" viele Nistkastenangebote vorhanden sind, die sicherlich nicht als "artgerecht" bezeichnet werden können.
In diesem Zusammenhang möchten wir auch Ihr genanntes Produkt "anmeckern", da nach Sichtung des Bausatzes, dieser sicherlich bei weitem nicht als geeigneter und artgerechter Nistkasten für Vögel angesehen werden kann. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten, dies beim Vertrieb des Nistkastenbausatz zu beachten. Auch das damit suggerierte Foto (http://www.haba.de/medias/sys_master/8451851422123184.jpg) erscheint in meinen Augen irreführend.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hövelmann

 

Antwort seitens HABA:

Sehr geehrter Herr Hövelmann,
vielen Dank für ihre Information zum Thema Nistkasten Terra Kids von Haba.
Leider kann ich ihrer Mail nicht entnehmen, was genau nicht artgerecht ist. Zu Beginn des Entwurfs habe ich mich natürlich über gängige Nistkästen informiert. Die große Vielzahl an verschiedenen Nistkästen hat mich sehr überrascht. Leider konnten wir nur eine Variante ins Programm aufnehmen. Ich habe mich an den
heimischen Vogelarten orientiert (die Nistkästen nutzen) und zumindest die Einflugslöcher
variabel gehalten. Zusätzlich zu dem Bausatz gibt es auch ein kleines Heft mit den möglichen
Vogelbewohnern. Das Bild ist eigentlich nicht irreführend, da sich die Front tatsächlich zur
jährlichen Reinigung öffnen läßt. Es dient nicht zur Vogelbeobachtung, was auch beschrieben ist.

Im Vordergrund des Entwurfs steht das Spiel, also das Zusammenbauen. Außerdem glaube ich, dass Kinder und Eltern dadurch für das Thema Vögel sensibilisiert werden können.

Wenn sie wollen, kann ich versuchen für die nächste Serie bzw. weitere Entwürfe in dieser Richtung, ihre Anregungen zu integrieren. Ich lerne gerne immer wieder dazu. Hoffentlich kommt zumindest kein Vogel zu Schaden.

 

Antwort unsererseits:

Sehr geehrter Herr Böck,
erst einmal vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Im folgendem meinerseits ein paar weitere Punkte zur inhaltlichen Aufklärung meiner Mail.
Vor allem das verwendete Holz entspricht nicht einer "artgerechten Nutzung" - dies ist vor allem zu dünn und demnach u.a. zu witterungs- bzw. temperaturanfällig. Vor allem durch eine Nutzung im Winter, würde es sich dann hier um keine artgerechte Nistmöglichkeit handeln. Ein Holznistkasten sollte i.d.R. aus 20 - 22 Millimeter dicken, ungehobelten Brettern aus Fichte oder Tanne bestehen (siehe
http://www.koelner-nistkaesten.de/vogelinfos/vogelschutz/nistkastenbau/index.html oder http://www.mitwelt.org/nistkasten-kaufen-bestellen-nistkaesten.html).
Die große Vielzahl an verschiedenen Nistkästen bedingt leider auch ein sehr großes Angebot an "schlechten" Nistkästen. Die dem Nistkasten beiliegende Literatur war für mich leider nur bedingt einsehbar, daher kann ich hierzu gegenwärtig nichts weiteres sagen. Zum Bild - hierbei wurde in meinen Augen ein "Hecken- oder Baumbrüternest" im Nistkasten eingesetzt, welches dort so niemals vorzufinden wäre. Auch die Suggerierung des "mal schnell in den Nistkasten gucken" ist, z.B. in der Brutzeit, negativ zu bewerten wäre.

Für eine fachliche Begleitung in einem weiteren Entwicklungsprozess würde ich gerne zur Verfügung stehen.

Mit freundlichen Grüßen
Marcel Hövelmann

 

Antwort seitens HABA:

Sehr geehrter Herr Hövelmann,
danke für die Nachricht. Die Holzart, als auch die Holzdicke läßt sich leider bei der Art der Herstellung nicht verändern. Allerdings erfolgte ein positiver Test im vergangenen Winter. Ich stimme ihnen zu, dass eine Holzart und Dicke wie sie sie empfehlen besser wären. Ich hab oben zur Vermeidung von Hitzestau ein Loch angebracht. Die Kälte kann mit dem Material leider nicht besonders gut abhalten.

Das Nest, dass bei der Fotoaufnahme verwendet wurde ist in der Tat falsch, da ist uns ein Fehler unterlaufen. Das Öffnen der Front ist laut Anleitung während der Brutzeit dringend zu unterlassen.
Ich erlaube mir ihre Website und E-Mail Adresse zu speichern, wenn ich zukünftige Änderungen bzw. Entwürfe in diese Richtung mache.

mit freundlichen Grüßen
Habermaaß GmbH

 

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Diese Frage erreichte uns am 28.12.2009:

Liebe Flügelflitzer-Unterstützer! 
WIR wollen den ersten Fledermauskasten und gern weitere Kästen in EHRENFELD (nahe Melatenfriedhof) in unserem Garten anlegen.

ABER: WELCHE TIERE dürfen wir bei uns erwarten und zu uns einladen?

Da wir auf Ihrer Internetseite keine Infos dazu finden konnten, wende ich mich nun persönlich an Sie in der Hoffnung, Sie kommen dazu, uns zu antworten.
Im Sommer schwirren manchmal Fledermäuse durch die Luft (evtl. die Zwergfledermaus?), auch Vögeln würden wir gern einen Nistplatz bieten.

Zu unseren Gegebenheiten:
• Kleiner Garten, von Kindern bespielt, 
• schmaler Rasenstreifen von 1,5 m Breite und ca. 15 m Länge seitlich am Haus und Terrasse mit kleiner Rasenfläche und Beeten vor der Wohnung (ca. 60 qm).
• Buchenhecke, Weinranken

Viele Grüße, wir freuen uns sehr auf eine Antwort.

 

Unsere Antwort am 29.12.2009 lautete:

Sehr geehrte ...,
da wir uns bei unserer Nistkasten-Internetseite noch immer im konstanten inhaltlichen - ehrenamtlichen - Aufbau befinden, bitten wir zu entschuldigen, wenn es dort noch keine spezielle Antwort zu Ihrem Anliegen gab.
Nach unseren Erfahrungen kommen in Ihrem Wohnbereich max. 4 Fledermausarten vor. Dies sind die Zwergfledermaus sowie der Kleine und Große Abendsegler und die Wasserfledermaus. Als Quartiere empfehlen wir die drei erstgenannten Produkte: http://www.hasselfeldt-naturschutz.de/flederm.html, wobei es natürlich keine Garantie für eine Nutzung der Quartiere geben kann, da diese von sehr mannigfaltigen Faktren abhängig ist. Die Anzahl der Fledermauskästen würden wir auf der genannten Fläche auf max. 2 Quartierangebote beschränken. 
 
Eine Brutvogelliste von Melaten kann über den NABU Köln angefordert werden, im Umfeld des Friedhofs wird aber sicherlich nicht diese Artenvielfalt vorhanden sein, sondern die eher typische Kölner Vogelpopulation über Meisen, Rotkehlchen sowie einige größere Vogelarten primär vorkommen. 
Als Nistkästen empfehlen wir die ersten beiden sowie die Nischenbrüterhöhle unter http://www.hasselfeldt-naturschutz.de/vogelschutz.html 
Auch die Anzahl der Vogelnistkästen würden wir auf der genannten Fläche auf max. 2 beschränken.
 
Bitte beachten Sie auch die generellen Möglichkeiten einer möglichst "guten" Aufhängung der Nistkästen -> http://www.koelner-nistkaesten.de/vogelinfos/vogelschutz/nistkasten-richtig-aufhaengen/index.html 
 
Falls Sie noch weitere Fragen haben, bitte jederzeit melden.
 
Mit freundlichen Grüßen
Ihre kölschen Flügelflitzer

 

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Hallo!

Wir wohnen in Köln-Esch, direkt am Escher See. Seit vielen Jahren fliegen
über unseren Garten und am Escher See Fledermäuse. Welche Art es genau ist,
kann ich nicht sagen, aber sie sind ungefähr Schwalben-groß.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg

Katharina Hellge

P.S. Hier am Escher See wären bestimmt dankbare Fledermäuse für
Fledermauskästen