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Blaumeise

lat. Name: Parus caeruleus  engl. Name: Blue Tit  franz. Name: Mésange bleue
 
Klasse: Vögel  Ordnung: Sperlingsvögel  Familie: Meisen
 
Größe: ca. 11 - 12 cm  Lebensraum: Laub- und Mischwälder

 

Ein typisches Kennzeichen der Blaumeise ist die kobaltblau gefärbte Kopfplatte und der dunkle Augenstreif. Das Blau auf dem Kopf reflektiert die UV-Strahlung. Je intensiver das Blau, umso stärker und gesünder ist der Vogel. Der Gesang des Männchens beginnt meist mit zi-zi, darauf folgt eine helle, trillernde Strophe.

 

Blaumeisen leben bevorzugt in Parkanlagen, Gärten und lichten Mischwäldern. Oft findet man ihre Gelege in Nistkästen, Baumhöhlen oder Mauerlöchern. Das Gelege umfasst normalerweise bis zu 11 Eier, es sind aber auch schon Gelege mit 18 Eiern beobachtet worden. Beim Füttern stehen Blaumeisen unter enormem Stress. Sie magern ab und das Gefieder wird struppig. Nur etwa 30-40% der Jungvögel überleben das erste Jahr. Als Kletterkünstler bewohnen die nur etwa 10 Gramm schweren Meisen vor allem die oberen Bereiche der Baumkrone. Sie ernähren sich von Insekten, Samen und Keimlingen.

 

Blaumeisen ziehen im Winter nicht in den Süden, sie streifen in der Nähe des Geburtsortes umher oder ziehen als Nomaden in ein anderes Brutgebiet. Im Frühjahr beginnt die Paarung schon im Februar.

© Kurt Bouda, www.pixelio.de