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Tannenmeise

lat. Name: Parus ater  engl. Name: Coal Tit  franz. Name: Mésange noire
 
Klasse: Vögel  Ordnung: Sperlingsvögel  Familie: Meisen
 
Größe: ca. 10 - 12 cm  Lebensraum: Nadelwälder, Parks

 

Die Tannenmeise ist deutlich kleiner als eine Kohlmeise. Der schwarze Kopf wird von den weißen Wangen begrenzt. Typisch ist auch der weiße Nackenfleck und die hellen Punkte an den Flügeln. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Sie rufen ein dünnes "si-si". Das Männchen singt ein hohes "witze witze".

Mit ihren langen Zehen können sich Tannenmeisen hervorragend an den Nadeln festhalten. Sie fressen gerne Blattläuse, Raupen und kleine Spinnen. Mit ihren schmalen Schnäbeln kommen sie auch an Fichtensamen heran. Tannenmeisen treten in Futterkonkurrenz mit den Wintergoldhähnchen. Sie brüten normalerweise in Baumhöhlen oder in Nistkästen. Wenn es zur Konkurrenz mit Kohlmeisen oder Blaumeisen kommt, dann ziehen sie sich zum Brüten in Erdspalten oder Erdhöhlen zurück.
  
Die Tannenmeise ist nicht ganz so stark verbreitet wie Kohl- oder Blaumeisen, gilt aber in Nordrhein-Westfalen nicht als gefährdet. Laut Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz haben in NRW schätzungsweise 200 000 Tannenmeisen-Brutpaare ihr Revier. In der Wahner Heide etwa, gelegentlich auch in angrenzenden Parks oder Gärten, ist die Tannenmeise zu beobachten - gerade in der kalten Jahreszeit, wenn die Bäume kein Laub tragen.

Tannenmeise © Hanspeter Bolliger, www.pixelio.de
Tannenmeise © Hanspeter Bolliger, www.pixelio.de