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Nistkasten richtig aufhängen

Der Nistkasten kann an Mauern, Garagen, Balken, unter Dächern oder an Giebeln und natürlich in Bäume gehängt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie gerade bei jungen Bäumen nicht einfach einen Nagel in die Rinde schlagen, der dann rostet und dem Baum schadet. Nutzen Sie daher bitte stets rostfreie Aluminiumnägel.

Alternativ können Sie auch einen Drahtbügel über einen Ast hängen. Damit die Aufhängvorrichtungen über eine Dauer von ca. 6 - 10 Jahren sich nicht in die Rinde einschneiden, kann als Puffer u.a. ein Stück Holz zwischen Rinde und Aufhängevorrichtung platziert werden.

Wichtig ist auch, dass das Einflugloch in die richtige Richtung zeigt, nämlich nach Südosten oder Osten, da der Wind in der Regel aus westlicher oder nordwestlicher Richtung kommt. Ideal ist ein Platz unter einer schattigen Baumkrone, da sich das Vogelquartier sonst in der prallen Mittagssonne stark aufheizt. Die "Einflugschneise" zum Nistkasten sollte nicht durch Äste etc. "verbaut" sein, da sich dort ansonsten Katzen etc. auf Jagdlauer legen können. Immergrüne Nadelbäume bieten auch im Winter einen besseren Schutz vor Regen und Schnee.

Als Aufhanghöhe sind 2,00 - 2,50 m zu empfehlen.


Bitte denken Sie auch an die jährliche bis zweijährliche Reinigung des Nistkastens. Nistkästen können auch im Winter hängen bleiben, da diese dann oftmals als Schlafplatz genutzt werden.