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Heckenschnitt

Wenn der Frühling sich mehr und mehr zeigt, dann steht auch reichlich Nachwuchs in die Kinderstuben der heimischen Tierwelt an.

Ab dem 1. März dürfen deswegen Hecken, Gebüsche, Röhricht- und Schilfbestände nicht mehr gerodet oder gar zerstört werden. So sieht es das Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen vor. Dieses Verbot gilt bis zum 30. September.

Mit der Vorschrift sollen diejenigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Viele der natürlichen Brutstätten sind in den letzten Jahren verloren gegangen. Um so wichtiger ist es daher, die noch verbliebenen Nistplätze in privaten Gärten zu erhalten, zumal dort auch andere Kleintiere idealen Unterschlupf finden. Durch Radikalschnitte würde den Tieren die Lebensgrundlage entzogen.