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Vogelfallen

In Deutschland ist der Besitz sowie Kauf und Verkauf von Vogelfallen nicht verboten. Die Anwendung der Fanggeräte ist jedoch grundsätzlich untersagt - nur in sehr wenigen Ausnahmefällen können behördliche Genehmigungen vorliegen.

Daher achten Sie bitte bei Ihrem Waldspaziergang, ob Ihnen ggfs. Vogelfallen aufallen, in denen die Vögel - und vor allem Greifvögel - meist qualvoll verenden.

Bei einem Fund gilt: Fanggeräte nicht berühren oder beschädigen, gut dokumentieren (Fotos), den genauen Standort feststellen und eine fachkundige Meinung einholen bzw. direkt die örtliche Polizei über den Fund verständigen!

Folgend ein paar Beispiele:

Habichtfangkorb - nicht fängisch gestellt (Bügel zusammengeklappt). Im Abteil unter dem Korb sitzt die Ködertaube.

Habichtfangkorb - fängisch gestellt.

Schlagnetz zum Greifvogelfang. An der Falle werden z.T. Ködertauben angebunden.

Drahtfalle zum Fang von Raben- und Greifvögeln. Im mittleren Abteil sitzt der Lockvogel, links und rechts befinden sich die Fangvorrichtungen mit "Falltüren"

Runde Drahtfalle zum Fang von Raben- und Greifvögeln mit 4 "Falltüren". Der Lockvogel sitzt in der Mitte.

Nordische Massenfalle. Das Gerät sieht aus wie eine Voliere, hat aber in der Mitte eine trichterförmige Vertierung. Hier befindet sich die Fangöffnung, die wie eine Reuse funktioniert.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es bei Wikipedia.

Für die gute Zusammenarbeit bei diesem Thema sowie der Bereitstellung entsprechender Fotos möchten wir uns beim Komitee gegen den Vogelmord e.V. bedanken.

Ein weiterer aktueller Link zum Thema.