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Wer frisst was?
  • Amseln fressen gern Äpfel und in Fett getränkte gequetschte Körner wie etwa Hafer- oder Weizenflocken.
  • Sehr genügsam sind dagegen die Bergfinken, sie fressen sehr gern geschälte Sonnenblumenkerne, aber auch andere Sämereien.
  • Den Blaumeisen macht man mit Fettfutter sowie Meisenknödeln oder -ringen eine große Freude. Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und andere Nusssorten gehören ebenfalls zu den von ihnen bevorzugten Futtermitteln. Am liebsten mögen sie die Nüsse, wenn sie gehackt sind.
  • Hoch in der Gunst der Buchfinken stehen Hanf sowie weitere kleine ölhaltige Sämereien. Auch zerbrochene Erdnüsse und andere Nuss-Stückchen gehören zu ihren Leibspeisen.
  • Ein in den meisten Teilen Deutschlands höchst seltener Gast in der Nähe eines Futterplatzes ist der Buntspecht. Seinen Ernährungsgewohnheiten kommt man bestens entgegen, wenn man einen Baumstamm mit Fett (zum Beispiel Kokosfett) einreibt. Dieses picken die Spechte in der für sie typischen Manier von der Rinde ab. Wer mag, kann darüber hinaus Meisenknödel oder -ringe an einem Baumstamm so befestigen, dass das Futter fest fixiert ist und nicht frei schwingen kann. Auf diese Weise serviertes Fettfutter spricht Buntspechte besonders an.
  • Für Eichelhäher gilt dasselbe wie für Buntspechte. Sie sind ebenfalls große Erdnuss- und Fettfutter-Fans; auch andere Nüsse stehen bei ihnen hoch im Kurs.
  • Ein ausgewiesener Allesfresser ist der Feldsperling. Von zerbrochenen Nüssen über Fettfutter bis hin zu getrockneten Beeren und Rosinen schmeckt ihm alles.
  • Zerbrochene Nüsse, kleine Ölsämereien (Hanf, Mohn, etc.) sowie geschälte Sonnenblumenkerne gehören zum Lieblingsfutter der Grünfinken.
  • Wie seine nahen Verwandten, die Feldsperlinge, fressen auch die Haussperlinge, im Volksmund Spatzen genannt, im Grunde alles, was man ihnen serviert.
  • Kleiber fressen gern Fett direkt vom Baum. Hin und wieder "verirren" sie sich jedoch auch an einen Futterplatz, wo sie vor allem an hängend montierten Futtersilos gern Getreideflocken, Hanf, Nüsse und geschälte Sonnenblumenkerne aufpicken. Andere Vogelarten haben dann meist nichts mehr zu melden, da Kleiber überaus dominant sein können.
  • Kohlmeisen fressen wie genau wie andere Meisenarten ausgesprochen gern fettiges Futter. Aber auch geschälte Sonnenblumenkerne und gehackte Nüsse werden von ihnen nicht verschmäht. Werden ganze Nüsse angeboten, picken die Meisen schnabelgerechte Stücke aus ihnen heraus.
  • Kleine Nussstückchen sollten es für die Rotkehlchen sein. Ferner fressen Rotkehlchen gern fetthaltiges Futter, Getreideflocken sowie spezielles Futter für Insektenfresser, in dem beispielsweise getrocknete Mehlwürmer enthalten sind.
  • Der kleinste Gast am Futterplatz ist der nur neun Gramm schwere und 9,5 Zentimeter lange Zaunkönig. Er gehört zu den Weichfressern unter den einheimischen Singvögeln, weshalb man ihm vor allem mit auf dem Boden ausgelegtem, weichem Futter wie Haferflocken sowie feinen Sämereien wie Mohn und winzigem Erdnussbruch eine große Freude machen kann.